Hermigua auf La Gomera

Der Ort Hermigua auf La Gomera

Hermigua ist eine noch unberührte Perle auf La Gomera, welche erst noch entdeckt werden will. Viele Touristen, welche dem (entspannten) Trubel im Valle Gran Rey entgehen möchten, haben Hermigua jetzt für sich entdeckt. Das Wetter war in den letzten Jahren fast so stabil wie im Süden der Insel, aber in Hermigua wirkt vieles noch authentischer und die Unterkünfte haben meist ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis.

Das grüne Tal von Hermigua erstreckt sich über eine Länge von circa 7 Kilometern, den Nationalpark im Rücken, bis hinunter zum Meer. Hermigua liegt im Nordosten von La Gomera und die knapp 2000 Einwohner verteilen sich auf 19 kleine Weiler, die links und rechts des Tales verstreut am Hang liegen. Insgesamt 

Auch ein Teil des Nationalparks und der Weiler El Cedro gehören zum 41km² großem Gemeindegebiet. Hermigua wird ganzjährig von dem kleinen Flüsschen „Rio del Cedro“ gespeist und ist deshalb das wasserreichste und grünste Tal der ganzen Insel. Hermigua lebt bis heute noch hauptsächlich von der Landwirtschaft – die meist sonnigen Terrassen werden mit Bananen, Avocados, Papayas, Mangos und Gemüse bepflanzt, das bis zu dreimal jährlich geerntet werden kann. 

Neben der Landwirtschaft entwickelt sich hier in den letzten Jahren ein sanfter, nachhaltiger Tourismus. Die Gäste sind meist in einer sogenannten „Casa rural“ (traditionelles Landhaus), einer entsprechenden Ferienwohnung oder Apartment individuell untergebracht. Die Auswahl an schönen Unterkünften ist in Hermigua bedeutend facettenreicher als beispielsweise im Valle Gran Rey. Zudem ist das Leben im Norden der Insel noch authentischer, die Menschen sehr freundlich und die Unterkünfte bedeutend günstiger als z.B. im (Süd-) Westen der Insel.

Im oberen Tal, gleich nach Ortseingang, gibt es einen kleinen Supermarkt und ein sehr gutes Restaurant, das „Las Chacaras“. Etwas weiter unten befindet sich der Supermarkt „Hermigua“, in dem man frisches, gutes Obst und Gemüse bekommt. Zudem gibt es seit kurzem einen gut sortierten Bioladen in Hermigua.

Das hauptsächliche Geschäftsleben spielt sich im unteren Tal ab, in direkter Umgebung der Hauptstraße. Hier finden sich zwei Bäckereien, ein Supermarkt, mehrere Banken mit Geldautomaten, eine Tourismusinformation, ein kleines Fitnesszentrum, eine Apotheke, das Ärztezentrum, die Tankstelle und einiges mehr.

Cafés, Bars und Restaurants sind ebenfalls alle in der Umgebung der Hauptstraße zu finden. Für Fischliebhaber ist auf jeden Fall das „El Faro“ zu empfehlen, das „Telemaco“ an der gelben Kirche bietet eine abwechslungsreiche Speisekarte und hin und wieder auch Livemusik. Auch das Terrassencafé & Tapabar „Pedro“ bietet vom morgendlichen Bocadillo (belegtes Baguette Brötchen), gutem Kuchen und Tapas alles was das Herz begehrt -auch hier gibt es hin und wieder Livemusik.

Hermigua ist ein sehr schönes und vielfältiges Wandergebiet - vom Nationalpark "Garajonay" bis hinunter zur Playa de la Caleta und weiter, als auch hinüber ins Nachbartal von Los Aceviños und La Palmita bietet diese Wandergegend dem Wanderer sehr viel Abwechslung in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Das angenehme Klima hier im Nordosten bietet ganzjährig sehr gute Bedingungen zum Wandern und Biken.

In den Wintermonaten ist der Atlantik hier meist viel zu rau und stürmisch zum Schwimmen gehen. Dieses beeindruckende Spektakel genießt man dann besser vom Strand aus. Der nächste Badestrand befindet sich im nahen San Sebastían, die Fahrt dauert keine halbe Stunde. Im Sommerhalbjahr ist das anders - dann ist ein Bad an der Playa de la Caleta oder im Becken der ehemaligen Verladestation für Fischfänger, dem jetzigen Naturschwimmbad, dem „Pescante“ ein herrliches Vergnügen.

Da Hermigua unser "Heimathafen" ist, haben wir eine dementsprechend große Auswahl an Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Apartments für Sie im Angebot.